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Yoga praktizieren - ein guter Vorsatz!

Neues Jahr - neue Vorsätze! Das ist gut so. Was wir uns vornehmen, verinnerlichen, uns immer wieder ganz bildlich vor Augen halten, das kann sich materialisieren. Vielleicht ist es ein alter Vorsatz von dir, regelmässig(er) Yoga zu praktizieren. Hier einige Gründe, die unbedingt dafür sprechen.

So sehen sie meistens aus, die Yogaschülerinnen und -schüler, wenn sie die Yogaschule verlassen: vergnügt, entspannt, offen. Dies hat ganz direkt zu tun mit einigen Besonderheiten des Yoga, die wir uns wieder einmal bewusst machen wollen.

  • "Asanas bewirken die mentale wie auch körperliche Stabilität, Gesundheit und ein Gefühl von Leichtigkeit.", beschreibt bereits die Hatha-Yoga -Pradipika. Die Körperübungen (Asanas) des Yoga sind so konzipiert, dass sie uns dabei unterstützen, energetische und körperliche Dysbalancen auszugleichen. Wir kennen dynamischen Yoga mit vielen Bewegungen, und eher statisch ausgerichtete Yogapraxis, in der die Asanas lange gehalten werden, Eine gute Yogalektion führt von der Bewegung in die Ruhe, verbindet Kraft und Sanftheit, Aktivität und Passivität, Ein- und Ausatmung. Die Lebensenergie in unserem Körper kann fliessen, wenn er gedehnt wird. Wir fühlen uns lebendig und selbstbestimmt, wenn wir die Kraft in unserem Körper spüren und durch stetes Üben erfahren, dass er immer beweglicher und geschmeidiger wird.


  • Über die Körperwahrnehmung, die sich während der Yogapraxis unweigerlich einstellt, lernen wir, uns differenzierter und genauer wahrzunehmen. Eine gut angeleitete Yogalektion führt dazu, dass wir uns mehr und mehr anfreunden mit diesem wertvollen Körper, auch wenn - oder oft gerade weil er uns unsere Grenzen spüren lässt. Mit der Zeit stellt sich ein Gefühl innerer Geborgenheit ein, ein sich zuhause fühlen im eigenen Körper, das einfach gute Laune macht.


  • Über die Atmung haben wir die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen auf unser parasympathisches Nervensystem - den Teil des Nervensystems, der für Entspannung sorgt. Wenn immer wir uns gestresst fühlen, unter Druck sind, uns nicht lösen können von negativen Gedanken, kann uns der Atem zurückführen zu einem Gefühl der Gelassenheit und damit zu unserer eigentlichen inneren Stärke. Yoga verbindet Bewegung und Atmung. Zudem richten wir während der Yogapraxis unsere Gedanken bewusst aus auf stärkende, nährende Worte und Bilder. Körper, Atem und Geist werden damit in ihrer mächtigen Dreiheit angesprochen, können sich gegenseitig unterstützen und damit zum Wohlbefinden beitragen.


  • Jede Yogastunde beenden wir mit einer Meditationsübung. Wir üben uns darin, den Geist zur Ruhe kommen zu lassen und anzunehmen, was ist. Es ist überaus wohltuend, sich der eigenen Be-Wertungen bewusst zu werden und diese loszulassen. Gar nicht selten, fallen einem in der Stille der Meditation Einsichten zu, die glücklich machen.

Ja, es lohnt sich, regelmässig die Yogamatte auszurollen, und sich eine kleine Auszeit vom Alltag zu gönnen. Yoga macht vergnügt, entspannt und offen. Da kann das neue Jahr doch nur gut werden!



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